Grußwort März

Liebe Gemeinde,

berechtigterweise kann man sich in diesem Jahr die Frage stellen: Fastenzeit, was soll das? Haben wir nicht in den vergangenen Monaten genug gefastet? In den vergangenen Sommerferien ist für die meisten von uns die Urlaubsreise ausgefallen, Weihnachten wurde uns fast ganz genommen und die Fastnacht fiel auch noch aus. Unser gesamtes Leben wurde auf den Kopf gestellt und jetzt kommt auch noch die Kirche mit ihrer 40-tägigen Fastenzeit. Haben wir nicht die Nase voll von Einschränkungen? Sinn der österlichen Bußzeit, wie die vor uns liegenden Tage besser heißen, ist ja nicht die völlige Entsagung von sinnlichem Genuss, wobei irgendwelche Diättipps zu beachten sind. Vielmehr geht es darum, sich wieder bewusster am Leben Jesu zu orientieren und dann auch Veränderungen in seinem Denken, Leben und Glauben zuzulassen. Hier liegt der Unterschied zur Diät, die den Körper wieder stärken soll, indem die Leber entgiftet und überschüssiges Fett abgebaut wird. Wenn aber diese Zeit dazu dienen soll, nach dem Vorbild Jesu, der in der Wüste gefastet hat, Gott wieder in meinem Leben größere Beachtung zu schenken, dann verzichte ich auf Dinge, die mich von ihm ablenken und nur der Zerstreuung dienen. Es geht um die Konzentration auf das wahre Leben, bei der ich mir wieder Gedanken darüber machen könnte: woher komme ich, was ist der Sinn meines Daseins und wohin gehe ich. Ich bin eben mehr als das Zufallsprodukt von chemischen Reaktionen und physikalischem Zusammenspiel. Mein Leben ist nicht Ergebnis einer kosmischen Laune, sondern Ausfluss der Liebe Gottes. Diese Liebe hat auch weltliche Konturen und ruft zur Aufmerksamkeit gegenüber dem anderen auf, dessen Leben ebenfalls der Liebe Gottes entspringt. Fastenzeit bedeutet 40 Tage auf´s Neue die Liebe zu Gott, dem Mitmenschen und sich selbst einzuüben. Herzlich grüße ich Sie und bin mit Ihnen im Gebet verbunden!

Ihr Pastor

Dr. Hanno Schmitt

Aktuelle Hinweise

Krankenkommunion im September 2026: Freisen, St. Remigius und Wolfersweiler, St. Laurentius 1am 09. September um 10:00 Uhr, Grügelborn, Maria Königin des Freidens und Reitscheid, St. Martin am 09. September 2026 um 15:0 Uhr, in Oberkirchen, St. Katharina (Haupersweiler und Reichweiler) am 11. September 2026 um 10:00 Uhr.

Sammlung für die St. Wendeler Tafel in Freisen am Dienstag, 01. September 2026 von 16:30 bis 17:45 Uhr in der Sakristei der Remigius Kirche. 800×600 Normal 0 false 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:“Normale Tabelle“; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:““; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:“Times New Roman“,serif;}

Annahmeschluss für den nächsten Pfarrbrief ist der 15. September 2026.

Aus der Pfarreiengemeinschaft in die Ewigkeit abberufen

In die Ewigkeit abberufen wurden vom 20. Juni 2026 bis 08. August 2026 aus der Pfarrgemeinde St. Laurentius Wolfersweiler – Armin Backes (Asweiler) und Ursula Göckner (Nohfelden) – aus der Pfarrgemeinde St. Remigius Freisen – Christoph Becker, Gertrud Müller und Lilli Müller – aus der Pfarrgemeinde St. Katharina Oberkirchen – Franziska Seibert, Hannelore Schnur, Heinz Bolz, Karl Heinrich Müller, Manuela Maurer und Bruno Herrmanny (Reichweiler) – und aus der Pfarrgemeinde Maria, Königin des Friedens Grügelborn Werner Schaadt – Herr, gib ihnen die Ewige Ruhe und das Ewige Licht leuchte ihnen. Amen

Konzerte

14. Juni 2026: 17:00 Uhr Sommerkonzert des Kinder- und Jugendchores Freisen

Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen

Katholisches Pfarramt Freisen - Oberkirchen
Zur Festhalle 14
66629 Freisen

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PG Freisen-Oberkirchen