St. Martin

Patron der Filialkirche in Reitscheid

Diese Kirche in Reitscheid ist dem Heiligen Martin gewidmet.

Am Wochenende nach dem Fest des Heiligen Martin von Tour feiert Reitscheid seine Kirmes.

Der Gedenktag des Heiligen Martin ist der 11. November. Traditionell finden dann überall Martinsumzüge statt, bei denen die Kinder in dieser dunklen Jahreszeit Laternen mit sich führen.

Im Gegensatz zur Heiligen Katharina von Alexandrien (Pfarrpatronin von Oberkirchen) und dem Heiligen Laurentius (Pfarrpatron von Wolfersweiler) ist der Heilige Martin kein Märtyrer gewesen.

Bekannt wurde er, weil er einem Bettler am Stadttor von Amiens in Frankreich seinen halben Mantel geschenkt hatte. Seine Mitsoldaten, die bei ihm waren, lachten ihn daraufhin aus und machten sich über den halben Mantel Martins lustig. Das störte Martin aber nicht. In der Nacht erschien im dann der Bettler und dankte ihm für die Tat. Der arme Mann war Jesus selbst.

Martin ließ sich daraufhin taufen, trat – sobald ihm das möglich war – aus dem Militär aus und lebte einige Jahre als Einsiedler. Um 360 gründete er das erste Kloster im Westen Europas in der Nähe von Poitiers, 375 dann ein weiteres bei Tours.

Als Tours einen neuen Bischof brauchte, war die Gemeinde sich schnell einig, dass dies Martin sein sollte. Aber Martin hatte Angst vor diesem Amt und den damit verbundenen Aufgaben und versteckte sich.

Doch eine Schar Gänse verriet ihn, so die Legende. Tatsächlich soll Martin sich versteckt haben in der Hoffnung, dass die Bürger von Tours einen anderen zu ihrem Bischof machen. Doch diese schickten Rusticus, einen Vertrauten Martins zu ihm ins Versteck. Dieser erzählte Martin von einer sterbenskranken Frau, die vor ihrem Tod Martin noch einmal sprechen möchte. Martin will zu ihr eilen, die Bürger wählen ihn zum Bischof und Martin kann nicht mehr zurück. Er stirbt im Alter von 81 Jahren am 08. November 397. Am 11. November, dem Gedenktag des Heiligen wurde er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung bestattet.

Die Martinslaterne soll Licht in die Dunkelheit des November bringen und an die Botschaft des Heiligen Martin, die Notleidenden nicht zu vergessen, erinnern.

Aktuelle Hinweise

Krankenkommunion im Dezember 2025: 18. Dezember 2025 in der Pfarrei Oberkirchen ab 15:00 Uhr, am 19. Dezember 2025 in der Pfarrei Grügelborn ab 10:00 Uhr, in den Pfarreien Freisen und Wolfersweiler am 19. Dezember 2025 ab 15:00 Uhr.

<strong>Krankenkommunion im Januar 2026: </strong> 08. Januar 2026 in der Pfarrei Oberkirchen ab 10:00 Uhr, am 08. Januar 2026 in der Pfarrei Grügelborn ab 15:00 Uhr, in den Pfarreien Freisen und Wolfersweiler am 08. Januar 2026 ab 15:00 Uhr.

Annahmeschluss für den nächsten Pfarrbrief 15. Januar 2026

Sammlung für die St. Wendeler Tafel am 06. Januar 2026 von 15:30 bis 16:45 Uhr in der Sakristei der Pfarrkirche Freisen (Pfarrbüro).

Konzert des Kinder und Jugendchores am 07. Dezember um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Remigius Freisen.

Tradionelles Adventskonzert der Oberkirchener Vereine am 14. Dezember um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Katharina Oberkirchen.

Aus der Pfarreiengemeinschaft in die Ewigkeit abberufen

In die Ewigkeit abberufen wurden vom 15. November bis 07. Dezember 2025 aus der Pfarrgemeinde St. Remigius Freisen – Marita Schummel, aus der Pfarrgemeinde Maria Königin des Friedens Grügelborn und St. Martin Reitscheid – Leo Haupenthal, Paul Baldes und Konrad Lattwein, aus der Pfarrgemeinde St. Katharina Oberkirchen – Hans Walter Schmitt, Hartwig Schnur und Gitte Müller – Herr, gib ihnen die Ewige Ruhe und das Ewige Licht leuchte ihnen. Amen

Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen

Katholisches Pfarramt Freisen - Oberkirchen
Zur Festhalle 14
66629 Freisen

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PG Freisen-Oberkirchen