Kinder und Familien

Sternsingeraktion 2026:
Kinder setzen Zeichen der Hoffnung

Rund 100 Kinder und Jugendliche aus der Pfarreien-gemeinschaft Freisen-Oberkirchen waren am Sonntag, 04. Januar im Rahmen der Sternsingeraktion 2026 unterwegs. Sie brachten den traditionellen Segensgruß an zahlreiche Häuser und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder weltweit. Mit ihrem Einsatz machten die Sternsinger deutlich, dass Solidarität und Mitmenschlichkeit auch heute fest in der Gesellschaft verankert sind.
Inhaltlich richtet die Sternsingeraktion 2026 den Blick nach Bangladesch. Trotz bestehender Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land weiterhin rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten. Etwa 1,1 Millionen von ihnen sind dabei besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Partnerorganisationen der Sternsinger engagieren sich vor Ort, um Kinder aus diesen Verhältnissen zu befreien, ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen und langfristige Perspektiven zu schaffen.
Pastor Hanno Schmitt würdigte das Engagement der jungen Sternsinger und der zahlreichen Ehrenamtlichen:
„Ich bin tief beeindruckt. In Zeiten, in denen man sehr viele negative Tendenzen hört, haben unsere engagierten Kinder und Jugendlichen das Gegenteil bewiesen. Es ist großartig, wie viele Kinder und Jugendliche begeistert mitgegangen sind und wie viele Ehrenamtliche geholfen haben und Verantwortung übernommen haben.“
Die Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen bedankt sich herzlich bei allen Kindern und Jugendlichen, die sich an der Sternsingeraktion beteiligt haben, sowie bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ihr Einsatz hat wesentlich zum Gelingen der Aktion beigetragen und ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt.



