Grußwort zu Christi Himmelfahrt

Liebe Christen!

Wir sind es gewohnt und tun es in selbstverständlicher Weise. Durch demokratische Wahl schicken wir Abgeordnete, die unser Mandat haben, in die verschiedenen Parlamente. Vom Ortsrat bis zum Bundestag ist dies ein immer wieder gleiches Vorgehen. Das Ergebnis ist klar: Wir fühlen uns – durch unsere Mandatsträger – in den Parlamenten vertreten. Unser Abgeordneter spricht mit unserer Stimme und soll sich dafür einsetzen, unsere politischen Vorstellungen im Plenum zu vertreten und umzusetzen. Unser Abgeordneter – unsere Stimme!

An Christi Himmelfahrt feiern wir dasselbe: Christus hat – nach seiner Auferstehung – seine menschliche Natur nicht auf Erden zurückgelassen. Er hat sie nicht abgestoßen wie eine gebrauchte Hülle, die jetzt ausgedient hat. Und an Christi Himmelfahrt bekommen wir Christgläubigen eine Stimme im Parlament der großen Drei in der Vollendung. Seit Christi Himmelfahrt ist Menschheit eingegangen in die Dreifaltigkeit. Wir sind vertreten, unsere Menschennatur ist vertreten, im höchstdenkbaren Gremium: In der Herrlichkeit des dreifaltigen Gottes. Deswegen singen wir ja auch in einem bekannten Sakramentslied: „Du bist mit Gottheit und Menschheithier.“

Dieses Geheimnis hat Konsequenzen für unser Gebetsleben. Wer an Christi Himmelfahrt denkt und ernsthaft daran glaubt, der betet anders. Wir haben keinen Gott, der in einem göttlichen Hiatus von uns weit entfernt ist. Nein, er ist uns in unbeschreiblicher Weise nahe. An Weihnachten ist etwas geschehen, was an Christi Himmelfahrt vollendet wird: Christi Menschennatur wird zum Himmel erhoben. Wir beten zu einem Gott, in dem unsere Stimme gehört wird. Ist doch die Menschennatur Christi ein Stück seines Wesens. Deswegen: Nicht fremd und unnahbar – vielmehr ganz nahe und menschlich wie wir. Allein die Gläubigen des Christentums teilen Gedanken, die so weit gehen wie diese.

Liebe Schwestern und Brüder!

Wenn Sie wieder an einer Wahl teilnehmen, dann vergessen Sie nicht, dass Sie eine Stimme haben in dem großen Gespräch der Drei. Denn das ist das wichtigste und entscheidendste Parlament.

Einen gesegneten Feiertag Christi Himmelfahrt!

Immer Ihr Kooperator

Pfarrer Peter Schwan

Aktuelle Hinweise

Das Pfarrbüro ist am Freitag, 14. August und am Montag, 24. August 2026 geschlossen.

Sammlung für die St. Wendeler Tafel am 04. August 2026 von 16:30 bis 17:45 Uhr in der Sakristei der Pfarrkirche Freisen (Pfarrbüro).

Krankenkommunion im Juli 2026: Freisen, St. Remigius und Wolfersweiler, St. Laurentius am 16. Juli 2026 um15:00 Uhr, Grügelborn, Maria Königin des Freidens und Reitscheid, St. Martin am 16. Julli 2026 um 10:00  Uhr, in Oberkirchen, St. Katharina (Haupersweiler und Reichweiler) am 17. Juli 2026 um 10:00 Uhr.

Krankenkommunion im August 2026: Freisen, St. Remigius am 13. August 2026 um 10:00 Uhr, Wolfersweiler, St. Laurentius und Grügelborn, Maria Königin des Freidens mit Reitscheid, St. Martin am 12. August 2026 um 10:00  Uhr, in Oberkirchen, St. Katharina (Haupersweiler und Reichweiler) am 11. August  2026 um 10:00 Uhr

Aus der Pfarreiengemeinschaft in die Ewigkeit abberufen

In die Ewigkeit abberufen wurden vom 15. Mai 2026 bis 15. Juni 2026 aus der Pfarrgemeinde St. Laurentius Wolfersweiler – Norbert Veit (Mosberg-Richweiler) – aus der Pfarrgemeinde St. Remigius Freisen – Alfred Schmitt und Theresia Wolter – und aus der Pfarrgemeinde St. Katharina Oberkirchen – Kurt Uhl (Haupersweiler), Roswitha Jochum, Hans Josef Scheer, Werner Morsch, Marlene Marx, Rosmarie Erfort (Haupersweiler), KArl Jung und Rosemarie Cloos – Herr, gib ihnen die Ewige Ruhe und das Ewige Licht leuchte ihnen. Amen

Konzerte

14. Juni 2026: 17:00 Uhr Sommerkonzert des Kinder- und Jugendchores Freisen

Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen

Katholisches Pfarramt Freisen - Oberkirchen
Zur Festhalle 14
66629 Freisen

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PG Freisen-Oberkirchen